Empire Me
Regie: Paul Poet,
2011,
HDCAM/35mm, Dolby Digital, 100min

New worlds are happening! Ein dokumentarischer Roadmovie durch handgemachte Utopien und Mini-Gesellschaften im Widerstand mit einer globalisierten Welt.
Hot Spot
Regie: Sabine Derflinger,
A 2011,
HDCAM/35mm, Dolby Digital, 80min

Ein Zyklus ber Arbeitsuchende, Arbeitverlierer, Arbeitfinder.
David wants to fly
Regie: David Sieveking,
D/A/CH 2010,
35 mm (1:1,85), 96min

David, ein junger Filmemacher, folgt seinem Vorbild David Lynch in die Welt der Transzendentalen Meditation (TM). Er kommt dabei dem Gründer der Bewegung, Maharishi Mahesh Yogi, auf die Spur, zu dem dereinst schon die Beatles pilgerten. Der indische Guru hat TM zur größten Meditations-Organisation der Welt ausgebaut, die mit ihren Kursprogrammen den Weltfrieden und yogisches Fliegen verheißt.
Himmelwärts
Regie: Jacqueline Kornmüller,
A 2010,
Digi Beta (16:9), 34min

Der Film ermöglicht eine Begegnung mit dem Leben und Wirken des 91-jährigen Piaristenpaters Hartmann Thaler. Wir erleben mit ihm seinen privaten wie öffentlichen Alltag im 8. Wiener Bezirk und werden Zeuge seiner großen menschlichen Wärme und fast schon anachronistischen Bedürfnislosigkeit: einer Lebensweise, die selbst Agnostiker ins Wanken bringt.
Zum Vergleich
Regie: Harun Farocki,
D/A 2009,
16mm, 61min

Von der kleinsten künstlichen Baueinheit bis zum fertigen Bauwerk. Wir sehen zu bei der Ziegelherstellung in Burkina Faso, Indien, Frankreich und Deutschland. Frauen formen Ziegel, Männer bauen Häuser. Menschen an Maschinen, Maschinen ohne Menschen. Von der Handarbeit bis zur reinen Technik.
Die verborgene Stadt
Regie: Luk Perceval,
A 2009,
Digi Beta (4:3), 78min

Ausgehend von der NS-Vergangenheit der Stadt Linz macht sich der flmische Regisseur Luk Perceval auf den Weg durch die Stollen unter der Stadt. Sukzessive geben sie ihre Geschichte und Geschichten preis von ehemaligen Weinkellern, von KZ-Lagern und Luftschutzbunkern, von Sttten der Angst und Orten der Erinnerung. Erinnern, Vergessen, Verdrngen; Vergeben, Erforschen und Auseinandersetzen - mit dem Verborgenen, dem Verdrngten leben. Vielstimmig werden Lsungen gesucht. Luk Percevals Film schafft in diesen Stollen und Grotten Denkrume, die in die Zukunft weisen.
In die Welt
Regie: Constantin Wulff,
A 2008,
35 mm (1:1,66), 88min

Das bewegende Portrait einer Geburtsklinik in Wien gibt einen faszinierenden Einblick in das Drama, den Schmerz und die Schönheit des In-die-Welt-Kommens. In ihrer ganzen Intensität und Unterschiedlichkeit wird das alltägliche Wunder der Geburt mit den Mitteln des Direct Cinema gezeigt und verbunden mit dem Zyklus der begleitenden Abläufe im Krankenhaus. Eine Chronik vom Beginn des Lebens – und dessen Organisation.
Frauentag
Regie: Johannes Holzhausen,
A 2008,
Digi Beta (16:9), 34min

Gleich am Beginn stößt man auf einen Grenzstein, das Relikt aus einer vergangenen Zeit, geformt aus fast unzerstörbarem Granit. Mitten in einem Wald, der im Zwielicht idyllisch erscheint, markiert er den Verlauf einer ansonsten unsichtbaren Trennlinie. Da liegt Bayern, dort Tschechien.
Ein geifernder alter Mann. Eine von ihrem Geliebten jäh getrennte Frau. Ein Sohn, der zehn Jahre im Untergrund verschwindet. Das sind die Protagonisten einer Anordnung, in der es um Grenzen geht, die noch dann wirksam sind, wenn sie schon gar nicht mehr gelten – so unverrückbar, als wären sie eben aus Granit.
(Dominik Kamalzadeh)
Herzausreisser - Neues vom Wienerlied
Regie: Karin Berger,
A 2008,
35 mm (1:1,85), 85min

Karin Bergers Dokumentarfilm Herzausreißer sieht sich bei zeitgenössischen Interpretinnen und Interpreten des Wienerlieds um. Als musizierende Forscher und Sammler, Melancholiker, Provokateure und Umstürzler haben sie sich dieses Stück Wiener Populärkultur auf ihre je eigene Weise erarbeitet und anverwandelt. Wie das kommt und wie das klingt, das kann man im Film hören und sehen. Das Wienerlied swingt. Es hat den Blues. Es tönt nach Fernweh und ist, ob man es will oder nicht, doch ganz konkret verwurzelt.
Zeit zu gehen
Regie: Anita Natmeßnig,
A 2006,
35 mm (1:1,85), 85min

Sechs unheilbar krebskranke Menschen geben in ihren letzten Lebenswochen in berührender Weise Einblick in ihr Sterben. Durch die Linderung ihrer Leiden im CS Hospiz Rennweg haben sie Zeit, in Würde zu gehen. Der Film verleiht Sterbenden eine Stimme und zeigt die Paradoxie: Angesichts des Todes geht es um das Leben!
Zuoz
Regie: Daniella Marxer,
A/F 2007,
Digi Beta (16:9), 70min

Der Nachwuchs der weltweit vermögendsten und gesellschaftlich einflussreichsten Familien wird im „Lyzeum Alpinum Zuoz“ auf ein elitäres Leben in der Wirtschafts- und Finanzwelt vorbereitet. Der Film dokumentiert den rigiden Alltag und blickt hinter das System dieser Schweizer Elite-Institution.
Stift Klosterneuburg
Videoinstallation & Kurzfilm
Regie: Johannes Holzhausen,
A 2006,
Digi Beta (16:9),

Die Videointallation UNSER LEBEN mit ihren acht Monitoren erzählt vom Leben der Augustiner Chorherren in Klosterneuburg. Das sechsminütige Video zum VERDUNER ALTAR gibt BesucherInnen des Stiftes Klosterneuburg eine Einführung in die Geschichte, die Technik und das typologische Programm des Altars.
Walzer-Tagebücher
Wien-Paris-Lima
Regie: Patricia Plattner,
A/CH/F 2006,
Digi Beta (16:9), 55min

Der Walzer - eine Revolution? Immerhin war der als konservativ verschriene Tanz der erste Gesellschaftstanz, bei dem sich die Tänzer fest umfangen hielten und sich bis zum einsetzenden Schwindel um sich selbst drehten. Der zugleich einfache und komplexe Tanz im Dreivierteltakt ist heute weltweit in den unterschiedlichsten Kreisen beliebt.
Artikel 7 unser Recht!
Der Minderheitenkonflikt in Kärnten
Regie: Eva Simmler,Thomas Korschil,
A/SLO 2004,
Digi Beta (4:3), 85min

Ein Film der Zeugnis ablegt: von Versuchen, eine Minderheitenpolitik in Österreich durchzusetzen – und vom Widerstand dagegen; von der fragwürdigen Identität dieser Republik, die seit Jahrzehnten den Staatsvertrag und die Verfassung bricht – und der konstant in Frage gestellten Identität der Kärntner SlowenInnen; von historischen Ereignissen – und deren medialer Wahrnehmung.
Unter den Brettern hellgrünes Gras
Regie: Karin Berger,
A 2005,
Digi Beta (4:3), 52min

Die österreichische Romni Ceija Stojka erzählt das erste Mal von iihrem Überleben als 11jähriges Mädchen im KZ Bergen-Belsen, von ihrer Befreiung durch die britische Armee und ihrem Leben mit dieser Erinnerung.
Ceija Stojka erzählt intensiv und berührend, frei von Hass und Ressentiments.