In Ceija Stoika zeichnet Karin Berger das einfühlsame Portrait der heute 66jährigen österreichischen Romni Ceija Stojka, die in Auschwitz fast ihre gesamte Familie verlor. Ausgehend vom gegenwärtigen Leben der Ceija Stojka wird in Rückblenden, die mit einzigartigem Archivmaterial bestückt sind, das Leben einer faszinierenden Frau vorgestellt, die als Reisende und Marktfahrerin lebte, bevor sie vor 10 Jahren als Autorin und Malerin an die Öffentlichkeit trat und nun repräsentativ für die Öffnung der Roma gegenüber der Welt der "Gadje" steht.
Ceija Stoika ist frei von Klischees und gibt einen Einblick in das Leben der "Zigeuner" in Österreich, die bis heute mit den Vorurteilen der "Gadje" konfrontiert sind.
"Ceija Stojka ist ein Film über das Vergangene in der Gegenwart, über ein Leben mit traumatisierenden Erfahrungen, über das Glück zu leben. Diese Atmosphäre einzufangen, die nicht direkt in Worten und Bildern wiederzugeben ist, war das Schwierigste bei der Realisierung dieses Porträts und das Schönste, wenn es gelang." (Karin Berger)
Buch und Regie: Karin Berger
Kamera: Jerzy Palacz
Ton: Bruno Pisek, Alf Schwarlmüller
Schnitt: Michael Palm
Musik: Ceija Stojka, Harri Stojka, Willibald Stojka, El Pare
Dramaturgische Beratung: Constantin Wulff
Produktionsleitung: Johannes Rosenberger
Produzenten: Johannes Rosenberger, Johannes Holzhausen, Constantin Wulff
Vertrieb: Navigator Film
Verleih: Polyfilm
2000: Diagonale (A), Thessaloniki Doc. Film Festival (Gr), Belgrad Filmfestival (Yu)
1999: Nyon - Vision du Réel (CH), Viennale (A), Hofer Filmtage (D)
Uraufführung: Visions du Reel, Nyon (CH) 99
Verleih: Navigator Film
DVD: Navigator Film
Hoanzl Vertriebs GmbH: DVD mit 2 Filmen: "Ceija Stojka" und "Unter den Brettern hellgrünes Gras"