Das Weiterleben der Ruth Klüger

Regie: Renata Schmidtkunz, A 2011, Digi Beta, Stereo; 83/52/29min

SYNOPSIS

Es ist eine Sache, den Holocaust überlebt zu haben. Aber es ist eine andere, danach zu fragen, wie sich dieses Leben nach dem Überleben gestaltet hat und welche Spuren die Erfahrungen von Verfolgung und Todesbedrohung im Leben einer Überlebenden hinterlassen haben.

"Das Weiterleben der Ruth Klüger" portraitiert die aus Wien stammende amerikanische Literaturwissenschafterin Ruth Klüger vor dem Hintergrund dieser Frage. Und zwar an den vier Orten, die ihr Leben bestimmt haben: Wien, Kalifornien, Göttingen und Israel.

Ruth Klüger lässt den Zuschauer/die Zuschauerin auch in sehr intimen Situationen an ihrem Nachdenken teilnehmen: über ihre Kindheit im "judenkinderfeindlichen" Wien, ihre Eltern, ihre eigene Rolle als Mutter zweier amerikanischer Söhne, über ihr Frausein und den Umgang von Gedenkstätten mit dem Gedenken. In keinem Moment des Filmes ist sie pathetisch oder eitel. Ihr Denken ist präzise und immer wieder schonungslos sich selbst und anderen gegenüber.

 

CREDITS

Buch & Regie: Renata Schmidtkunz
Kamera: Avner Shahaf, Heribert Senegacnik, Oliver Indra
Schnitt: Gernot Grassl
Ton: Robert Lachowitz, Renata Schmidtkunz, Hans Schranz
Musik: Norbert Rusz, Gerhard Kuebel
Dramaturgische Beratung: Johannes Holzhausen
Grafik: Charles Ulbl
Postproduktionsleitung: Juliane Beer
Filmgeschäftsführung: Katharina Mosser
Produzenten: Johannes Rosenberger, Renata Schmidtkunz

Hergestellt mit der Unterstützung des WDR, ORF, Zukunftsfonds der Republik Österreich, bm:ukk und Nationalfonds der Republik Österreich

 

FESTIVALS

2011: Viennale (A)
2012: Diagonale (A)

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