Ceija Stojka hat überlebt. Sie war als Kind in den Vernichtungslagern der Nazis. In Auschwitz und Ravensbrück. Und in Bergen-Belsen, wo sie und ihre Mutter von den Alliierten befreit wurden. Unter den Brettern hellgrünes Gras ist das Dokument einer Begegnung: ein fast zur Gänze „gesprochener“ Film; in raue, intensive Bilder gefasst verzichtet er souverän auf die gängigen „Bilder des Grauens“ und konfrontiert sein Publikum mit der Bildermächtigkeit der Sprache und der Komplexität gelebter Erinnerung.
Ein Geschichtsdokument, ein Gesellschaftsporträt.Zeit zu gehen ist ein Dokumentarfilm über das große Tabu unserer Zeit: das Sterben. Anita Natmeßnig und ihr Team nahmen drei Monate am Alltag im CS Hospiz Rennweg teil, eine 12-Betten-Station, wo das Sterben als natürlicher Teil des Lebens akzeptiert wird. (Constantin Wulff)
Das Buch zum Film „Träume ich, dass ich lebe?“ von Ceija Stojka; Hg. Karin Berger ist im Picus Verlag erschienen.
Buch und Regie: Karin Berger
Kamera: Joerg Burger, Karin Berger
Schnitt: Thomas Scheider
Musik: Ceija Stojka, Hoida Stojka
Dramaturgische Beratung: Constantin Wulff
Produzent: Johannes Rosenberger
Navigator Film Produktion in Koproduktion mit ORF/Kultur
2006: Diagonale (A)
2005: Dokumentarfilmfestival Leipzig (Uraufführung)
Verleih: Navigator Film
DVD: Navigator Film
Hoanzl Vertriebs GmbH: DVD mit 2 Filmen: "Ceija Stojka" und "Unter den Brettern hellgrünes Gras"